Häufig gestellte Fragen zu Honig

Was ist ein Sortenhonig? Bienen sammeln bevorzugt den Nektar von Pflanzen, die das größte Angebot haben. Ist die Überzahl einer Blütenart im Fluggebiet so "erdrückend", dass andere Blütenarten den Honig nicht verfälschen können, dann entsteht Sortenhonig.

 

Gibt es Sortenhonig in der Imkerei Gerhardt? Die Imkerei Gerhardt meidet Gebiete, in denen eine Trachtquelle zu dominant sind, um vielseitige Nahrungsquellen für die Bienen anzubieten. Daher gibt es nur selten reine Honigsorten.

 

Darf ich Honig bedenkenlos erhitzen? Honig sollte nicht über 40ºC erwärmt werden, da er viele wärmeempfindliche Inhaltsstoffe enthält! In einem handwarmen Wasserbad kann man Honig langsam weich werden lassen.

 

Warum bleiben einige Honigsorten flüssig, andere werden fest? Unbehandelter Honig wird über kurz oder lang fest. Die Konsistenz eines Honigs hängt vor allem von der trachttypischen Zusammensetzung des natürlichen Zuckers ab. Enthält ein Honig besonders viel Fruchtzucker (Fruktose), so bleibt er lange flüssig. Ist dagegen mehr Traubenzucker (Glukose) enthalten, kristallisiert er schon bald nach der Ernte aus. Auch die Fermente (Enzyme) im Honig bewirken eine Umwandlung der Zucker. Deshalb kristallisiert Honig mit der Zeit aus und wird umso fester, je länger er lagert.

 

Warum bleibt Honig im Supermarkt flüssig? Dem typischen immer flüssig bleibende Honig sind organische und anorganische Fremdbestandteile, aber auch Honigbestandteil wie Pollen, durch Druckfiltration entzogen worden. Durch die Entfernung der festen Bestandteile fehlen die Kristallisationskeime, die für den Start der Kristallisation notwendig sind. Zudem wurden Enzyme durch Hitze inaktiviert.

 

Wie funktioniert biologische Imkerei? Unsere Kriterien orientieren sich an den Bio und Demeter Kriterien. Siehe dazu Betriebsweise.

 

Wie lange ist Honig haltbar? Bei richtiger Lagerung ist Honig im Prinzip unbegrenzt haltbar. Es wurden sogar Honige als Grabbeigaben in den ägyptischen Pyramiden von 3.200 v. Chr. gefunden, die heute noch genießbar sind. Allerdings verliert der Honig bei langer und unsachgemäßer Lagerung einen Teil seiner wertgebenden Inhaltsstoffe. Daher wird in der Regel von 24 Monaten Lagerfähigkeit ausgegangen.

 

Wie lagert man Honig am besten? Honig sollte dunkel, trocken und nicht zu warm aufbewahrt werden. Da Honig schnell Fremdgerüche annimmt und stark wasseranziehend (hygroskopisch) ist, sollte er am besten in einem
fest verschlossen Glas gelagert werden.

 

Wie wird auskristallisierter Honig wieder flüssig? Im Laufe der Lagerung kristallisiert Honig aus und wird fest. Dies ist ein natürlicher Vorgang und beeinträchtigt die Qualität nicht. Wer Honig jedoch lieber flüssig mag, kann ihn vorsichtig im Wasserbad erwärmen. Dabei sollte die Temperatur unbedingt unter der Bienenstocktemperatur von 40°C bleiben, damit die hitzeempfindlichen Inhaltsstoffe des Honigs nicht geschädigt werden.

Wieviel müssen die Bienen arbeiten, um ein Kilo Honig zu erzeugen? Um ein Kilo Honig zu erzeugen, muss eine Biene ca. 3 Kilogramm Nektar sammeln. Um diese Menge Nektar zu sammeln, muss die Biene bis zu 15 Millionen Blüten befliegen. Dabei legt sie eine Strecke von ungefähr 160.000 Kilometern zurück. Das heißt, sie fliegt quasi viermal um die Erde.

 

Wie kann der Imker Sortenhonig ernten? Sortenreine Trachthonige, wie Rapshonig oder Akazienhonig, kann der Imker Dank der Trachtstetigkeit der Bienen ernten. Allerdings sammeln die Bienen nicht ausschließlich diesen Nektar und fliegen bis zu 6km vom Stock entfernte Blüten an. Dennoch sammeln Bienen Nektar oder Honigtau von derselben Pflanze, bis sie nichts mehr finden. Um beispielsweise Rapshonig zu ernten, stellt der Imker seine Bienenstöcke an große Rapsfelder. Er beobachtet die Bienen und kann beispielsweise an ihren Pollenhöschen erkennen, ob sie tatsächlich die gewünschten Pflanzen anfliegen. Ob der Honig sortenrein ist, kann mithilfe einer Pollenanalyse kontrolliert werden, sobei mindestens 60% der Pollen von einer Pflanzenart stammen müssen.

 

Ist Honig gesünder als Zucker? Honig besteht zu mindestens 80 Prozent aus natürlichem Zucker (natürlicher Trauben- und Fruchtzucker), die besonders leicht ins Blut übergehen und schnell Energie liefern. Im Gegensatz zum herkömmlichen Raffinaden-Haushaltszucker enthält Honig zusätzlich einige Eiweiße, Mineralstoffe und Vitaminen. Darüber hinaus enthält Honig Enzyme und Inhibine machen Honig zu einem besonders wertvollen Süssungsmittel. Darüber hinaus wurde der Honig durch die Bienen bei 30-35°C mit Hilfe von Milchsäurebakterien fermentiert.

 

Ab wann kann man Kindern / Säuglingen Honig geben? Honig ist ein Rohkost Produkt und kann in sehr seltenen Fällen Sporen von Clostridium botulinum enthalten. Diese für Erwachsene harmlosen Pilzsporen können sich im Darm von Säuglingen vermehren und dort Giftstoffe bilden, die den gefährlichen Säuglingsbotulismus verursachen. Auch wenn vor 1975 es Gang und Gebe war Säuglingen  Honig zu geben, und es sehr unwahrscheinlich ist, dass Säuglinge von dieser Erkrankung befallen werden, sollten Kinder unter einem Jahr vorsichtshalber keinen Honig essen.

 

Ist Honig für Diabetiker geeignet? Auch Diabetiker können Honig in kleinen Mengen genießen. Vor allem die flüssigen Sommerhonige bestehen zu einem großen Teil aus Fruktose (Fruchtzucker). Auf jeden Fall sollten Diabetiker ihre Ernährung und auch die Verwendung von Honig mit dem Arzt absprechen.

 

Fragen, die im kommenden Winter schriftlich beantwortet werden.

 

Sind Bienenwaben giftig?

 

Welche Sortenhonige gibt es und was bewirken sie?

 

Wie bleibt Honig flüssig?

 

Warum bleibt Honig nach dem erwärmen flüssig?

 

Warum bleibt Honig so lange warm?

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